28.09.2022

So kommen wir gut durch die Energiekrise

Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner hat sich als eine der Ersten für einen Rettungsschirm für Stadtwerke deutschlandweit stark gemacht. Die Rolle der Stadtwerke als Grundversorger ist in aller Munde. Grund genug zu betrachten, wie wir die Herausforderungen in der Energiekrise meistern.

"Wir sind wirtschaftlich solide aufgestellt und bisher auch sehr gut durch die Krisen dieser Zeit gekommen", informiert Arbeitsdirektor Marco Westphal. Trotzdem weiß er, dass vor allem die Kolleginnen und Kollegen von SWB Energie und Wasser seit Monaten extrem eingebunden sind.

"Egal, ob es darum geht, die Energie für die Bonnerinnen und Bonner im HKW zu erzeugen, sie zu beschaffen oder um den Anstieg der Preise und die Kommunikation in Richtung Kundschaft. Wir stehen seit Monaten im Fokus. Was hier geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Dafür gilt allen Beteiligten mein großer Dank!", so Westphal.

Darum sind wir bisher gut durch die Krise gekommen

Im Vergleich zu anderen, die einen kleinen Kundenstamm oder weniger Vertriebssegmente haben, verfügen wir über verschiedene Säulen der Wertschöpfungskette. Neben Strom, Gas, Fernwärme und Wasser haben wir auch Dienstleistung, Erzeugung, Beschaffung und die Netze im Portfolio. Wenn ein Bereich in Schieflage gerät, betrifft das nicht direkt das Gesamtgeschäft. 

Darüber hinaus verfolgen wir eine risikoarme Beschaffungsstrategie. Wir verkaufen nicht, was wir noch nicht beschafft haben. Mitbewerber kaufen Energie und verkaufen sie als Händler an andere Energielieferanten weiter. Dieses Geschäftsmodell erweist sich in der Krise als risikoreich. "Wirtschaftlich gesehen wären wir auch bei Zahlungsausfällen weiter handlungsfähig. Im Fall eines Defizits einer SWB-Tochter kann sich der Zuschussbedarf aber theoretisch erhöhen, der dann durch die Gesellschafter und damit auch die Stadt gedeckt werden sollte", so Westphal.

Wir geben Antworten auf vielfältige Fragen

Unser Kundenservice und das Forderungsmanagement verzeichnen seit Wochen einen Anstieg der Anfragen am Telefon, deshalb kann es zu Wartezeiten kommen. Der Beratungsbedarf ist insgesamt extrem gestiegen. Wir haben zuletzt Fragen auch wegen des steigenden CO2-Preises verzeichnet und Antworten auf häufig gestellte Nachfragen hier zusammengestellt.

Damit nicht genug. Strompreise, Gaspreise, Fernwärme - alles wird teurer. Unübersichtlich ist die Lage beim Thema Gasumlage. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier der Kurz-Link zu unserer FAQ-Übersichtsseite: www.stadtwerke-bonn.de/faq. Hier finden Sie auf (fast) alle Fragen eine Antwort und dürfen sie auch gern weitersagen. (sz)

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