27.03.2020

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr hilft Kunden bei wirtschaftlichen Folgen der Pandemie

Der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr unterstützt Kunden in den beiden Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr durch Hilfe beim Forderungsmanagement.

Durch die am 11. März 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen sind zunehmend auch Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr betroffen. Zum einen führt dies zu Einnahme- oder Lohneinbußen durch Geschäftsschließungen oder Kurzarbeit, andererseits können auch Wassermehrverbräuche durch erhöhte Hygieneanforderungen entstehen.

Verbandsvorsteher und Landrat Dr. Jürgen Pföhler zeigt sich betroffen und bietet konkret Hilfe an. „Wie auch 2016 nach dem Starkregenereignis mit den erheblichen Schäden, wollen wir jetzt wieder unsere Bürger und Unternehmen unterstützen und ihnen helfen. Gerade auch für unsere touristisch geprägte Region hat das Kontaktverbot gravierende wirtschaftliche Konsequenzen.“ Da derzeit niemand seriös voraussagen kann, wie lange die Beschränkungen bestehen bleiben, sind erhebliche negative wirtschaftliche Folgen für Einzelne und Unternehmen zu erwarten. Unsere Region lebt von Besuchern und Kunden. Da auch der Onlinehandel nicht alle Lücken schließen kann, wird es zum Teil zu erheblichen wirtschaftlichen Einbrüchen, aber auch zu Gefährdungen der Existenz von Unternehmen kommen.

„Als Wasserversorger müssen wir an das Wohl unserer Kunden denken“, betont der Werkleiter des Zweckverbandes und Geschäftsführer der Betriebsführerin SWB Regional, Theo Waerder. „In Zeiten, in denen der Einzelne aufgefordert ist, überwiegend zu Hause zu bleiben, und Hygiene das A und O ist, halten wir eine Sperrung des Wasseranschlusses für unverhältnismäßig, zumal gerade die geforderte Hygiene ohne Wasser nicht vorstellbar ist.“ Der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr verzichtet deshalb derzeit darauf, die Wasseranschlüsse säumiger Kunden zu sperren und bietet seinen Kunden das Gespräch an, um individuelle Lösungen, wie Stundung von Forderungen, Absenkung von Abschlägen, technische Unterstützung und Beratung, zu finden. Erste Gespräche sind bereits erfolgreich geführt worden. Hierbei wurden gute und vertretbare Lösungen gefunden.

Ein frühzeitiger Kontakt durch die Kunden und eine offene Information über die jeweilige Problemlage ist natürlich grundsätzlich sehr hilfreich, um geeignete Lösung zeitnah zu entwickeln. Gern nehmen wir Kundenanliegen telefonisch unter 02691/9215-0 oder per Email an regional(at)stadtwerke-bonn.de entgegen, da unsere Geschäftsstelle derzeit für den Publikumsverkehr leider geschlossen bleiben muss.

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