25.03.2026

Kontinuität bei SWB gesichert: Marco Westphal übernimmt kommissarisch den Vorsitz

Marco Westphal trägt Hemd und Anzug. Er lächelt in die Kamera.
Marco Westphal führt die SWB vorübergehend an der Konzernspitze. (Foto: Stadtwerke Bonn)

Der Aufsichtsrat der SWB GmbH hat Geschäftsführer Marco Westphal einstimmig und mit sofortiger Wirkung zum kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt. Damit ist die Handlungsfähigkeit des Konzerns in der aktuellen Situation sichergestellt. Über die dauerhafte Besetzung dieser Position wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Marco Westphal erklärt: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen in dieser besonderen Situation. Gleichzeitig möchte ich Olaf Hermes ausdrücklich für seine Arbeit in den vergangenen Jahren danken. Er hat den Konzern in einer herausfordernden Zeit geprägt und wichtige Impulse gesetzt. Nun geht es darum, Stabilität zu sichern und dem Unternehmen die notwendige Ruhe zu geben, bis eine weitergehende Entscheidung über die künftige Besetzung der Spitze getroffen ist. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir die anstehenden Aufgaben verlässlich weiterführen.“

David Lutz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Bonn, fügt hinzu: „Ich danke Olaf Hermes für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und seinen Einsatz für die Stadtwerke Bonn. Er hat wichtige Impulse für die Entwicklung des Unternehmens gesetzt und zentrale Themen vorangebracht. Der Aufsichtsrat hat heute beschlossen, dass Marco Westphal die Stadtwerke Bonn interimsmäßig führen wird. Für die nun anstehende Übergangsphase ist es entscheidend, Stabilität und Kontinuität sicherzustellen. Mit dieser Lösung schaffen wir die Voraussetzungen, um die anstehenden Aufgaben in der gebotenen Ruhe und mit klarem Fokus weiterzuführen.“

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Arbeitnehmervertreter Tobias Sterl ergänzt: „Mit großem Bedauern habe ich die Entscheidung von Olaf Hermes aufgenommen. Unter seiner Leitung haben sich die SWB innovativ weiterentwickelt und sich klar auf zukünftige Aufgaben ausgerichtet. Dass fachliche Expertise und nachweisbare Erfolge in der aktuellen Situation hinter politische Erwägungen zurücktreten, erfüllt mich mit Sorge. Wenn die Interessen der Anteilseigner über das Wohl des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden gestellt werden, wirkt sich das unmittelbar auf die Betriebskultur und die Stabilität aus. Die Enttäuschung in der Belegschaft ist spürbar. In den kommenden Wochen ist es nun wichtig, Orientierung zu geben und Verlässlichkeit sicherzustellen.“ (jw)
 

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