Neues Heizkraftwerk im Bonner Süden 1969

1969 Neues Heizkraftwerk in Bonns Süden

Am 25. Oktober um 9 Uhr liefert das neu gebaute Heizkraftwerk in der Christian-Miesen-Straße im Stadtteil Dottendorf erstmals Wärme in das städtische Verteilungsnetz. Eine Woche später gibt das neue HKW Süd erstmalig Strom ab.

Neben dem Heizkraftwerk an der Karlstraße im Bonner Norden versorgt nun ein weiteres Heizkraftwerk das Stadtgebiet mit Wärme und Strom. Die hohe Nachfrage nach Fernwärme lässt das HKW Nord schon seit Jahren in den Spitzenperioden an seine Kapazitätsgrenze stoßen. Daher erfolgt am 10. August 1967 der erste Spatenstich für ein neues Heizkraftwerk in Bonns Süden. Der Bau der Anlage im Dottendorfer Wasserland kostet rund 17 Millionen Mark.

Die installierte Wärmeleistung beider Heizkraftwerke beträgt nun zusammen 210 Gigakalorien in der Stunde und kommt mit 60 Gcal/h aus dem HKW Süd sowie mit 150 Gcal/h aus dem HKW Nord.

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